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Team einkleiden: die Checkliste vor der ersten Anfrage

Was Sie klären sollten, bevor Sie Arbeitskleidung für 10, 20 oder 50 Mitarbeiter bestellen. Größen ohne Messmarathon, Sätze pro Person, Normen je Einsatz und die Fehler, die eine Nachbestellung teuer machen.

Die teuerste Bestellung ist die, die zweimal gemacht werden muss. Diese Liste ist das, was wir in Anfragen am häufigsten nachfragen müssen — wenn Sie es vorher klären, geht es in einem Durchgang.

1. Welche Normen der Einsatz verlangt

Vor Farben und Schnitten steht die Frage, ob überhaupt Schutzkleidung nötig ist. Drei Fälle, die im Handwerk regelmäßig vorkommen:

  • Straßennaher Einsatz, Nachtarbeit, Bahn: Warnschutz nach EN ISO 20471, bei schnellem Verkehr Klasse 3. Details in unserem Beitrag zu den Warnschutzklassen.
  • Schweißen, Elektroarbeiten am Netz, Anlagenbau: Flammschutz nach EN ISO 11612, antistatische Ausrüstung nach EN 1149, bei Störlichtbogenrisiko EN 61482.
  • Kein besonderes Risiko: normale Berufskleidung. Dann entscheiden Haltbarkeit, Passform und Auftritt.

Schutzkleidung ist Persönliche Schutzausrüstung. Die Auswahl folgt der Gefährdungsbeurteilung des Betriebs, und die Kosten trägt der Arbeitgeber.

2. Wie viele Sätze pro Person

Zwei bis drei Garnituren je Person und Saison sind die brauchbare Faustregel. Ein einzelner Satz klingt sparsam und ist es nicht: Er wird täglich gewaschen, bleicht schneller aus und fehlt genau an dem Tag, an dem er nass geworden ist. Bei Warnschutz kommt hinzu, dass die Norm an eine maximale Waschzyklenzahl gebunden ist — häufiger waschen heißt früher ersetzen.

Winter und Sommer getrennt planen. Eine wattierte Jacke im Juli hilft niemandem, und ein Sommer-Poloshirt trägt im Januar keine Warnschutzklasse allein.

3. Größen ohne Messmarathon

Der häufigste Grund für Rücksendungen sind Größen, die aus dem Bauch heraus angegeben wurden. Schnitte unterscheiden sich zwischen Herstellern erheblich, und wer im Laden L trägt, braucht bei Arbeitskleidung nicht zwingend L.

Der pragmatische Weg: ein Musterset in den Kerngrößen bestellen, im Betrieb herumgehen lassen, jeder trägt sich in eine Liste ein. Das kostet eine Woche und spart die Nachbestellung. Unsere Modelle laufen fast durchgehend von XS bis 4XL. Größer als 4XL führt der Katalog derzeit nicht – wenn jemand im Team darüber liegt, sagen Sie es uns in der Anfrage, dann klären wir es mit dem Hersteller, bevor Sie bestellen.

4. Wohin das Logo soll

Brust links ist der Standard, Rücken für die Fernwirkung auf der Baustelle, Ärmel für die dezente Variante. Wichtig ist die Entscheidung vor der Produktion, aus zwei Gründen: Bei zertifizierter Schutzkleidung kann eine falsche Platzierung die Norm zerstören, und jedes zusätzliche Motiv kostet eine eigene Einrichtung.

Halten Sie es schmal. Ein Motiv auf allen Teilen ist günstiger und wirkt geschlossener als drei Varianten. Mehr dazu unter Stickerei oder Druck.

5. Nachbestellbarkeit einplanen

Personal wechselt. Wenn Ihr Sortiment aus zwölf Modellen besteht, von denen die Hälfte Auslaufware ist, sieht Ihr Team nach zwei Jahren uneinheitlich aus — und genau das war der Punkt, den die Kleidung eigentlich lösen sollte.

Zwei Regeln helfen: wenige Modelle, die ganzjährig ab Lager verfügbar sind, und die Stickdatei einmal sauber anlegen. Nachbestellungen laufen dann ohne erneute Einrichtung und in derselben Optik.

6. Was Sie für die Anfrage zusammenstellen

Damit ein Angebot in einem Durchgang passt, brauchen wir:

  • Anzahl Mitarbeiter und gewünschte Sätze pro Person
  • Einsatzbereich, damit die Normen stimmen
  • Größenverteilung, notfalls geschätzt
  • Logo als Vektordatei und die gewünschte Platzierung
  • Wunschtermin

Legen Sie die Produkte einfach in die Anfrageliste und schreiben Sie den Rest in das Nachrichtenfeld. Sie bekommen an Werktagen innerhalb von 24 Stunden ein schriftliches Angebot, inklusive Veredelung. Preise nennen wir vorher keine, weil Menge, Motive und Veredelung zusammenhängen — eine Pauschale wäre geraten, kein Angebot.

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